Mediation und Mimikresonanz

Mediation in der Therapie

Nicht nur in unserem Alltag kommt es häufig zu heftigen Auseinandersetzungen mit Partnern, Freunden, Kollegen, Lehrern oder Eltern, sondern auch im therapeutischen Setting. Die Therapiemöglichkeiten gelangen dabei schnell an ihre Grenzen, da sowohl Therapeut als auch Klient in den Konflikt massiv involviert sind und das Gebot der emotionalen Distanz von Seiten des Therapeuten sich kaum durchhalten lässt.

In solchen Situationen sind Mediationskenntnisse außerordentlich befruchtend.
Als eine Methode konstruktiver Konfliktbearbeitung hat die Mediation in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird als eine Möglichkeit konstruktiver Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen in vielen Gebieten als Alternative zur gerichtlichen Auseinandersetzung eingesetzt. Im Gegensatz zur Therapie werden dabei allerdings nicht innerpsychische, sondern zwischenmenschliche Konflikte bearbeitet.

Durch das Erlernen mediativer Methoden erschließt sich eine andere Perspektive auf Konflikte und deren Entstehung, die im therapeutischen Setting aber auch losgelöst davon angewendet werden können.

Der Fokus des Seminars „Mediation für Therapeuten“ ist auf die Vermittlung von konkretem Handwerkszeug gerichtet. Das Einordnen und Erkennen von Konflikten, das Kennenlernen und Würdigen der persönlichen Ressourcen, sowie die Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens werden praktisch angewandt, eingeübt und theoretisch eingeordnet und es werden Kenntnisse diverser Mediationstechniken vermittelt.

Mimikresonanz in der Therapie

mimikresonanz_logo_final72dpi Mimikresonanz bedeutet: emotionale Signale in der Mimik zu erkennen, richtig zu interpretieren und angemessen damit umzugehen.

Den Schwerpunkt bildet dabei die Mimik, denn sie ist prädestiniert dafür, das volle Spektrum unserer Emotionen abzubilden. Dabei geht in der Mimikerkennung stets darum, den Menschen als Ganzes zu betrachten. Das heißt, es werden auch die emotionalen Signale der Körper­sprache und Stimme berücksichtigt.

Mimikresonanz schärft in therapeutischen Prozessen die Wahrnehmung dafür, welche Emotionen die Klienten gerade bewegen und wo mögliche Ansatzpunkte für einen Veränderungs- bzw. Integrationsprozess sein könnten.

Zweifelsohne werden pädagogische bzw. therapeutische Interventionen durch das Erkennen von Emotionen maßgeblich positiv beeinflusst und darüber hinaus haben umfangreiche Studien gezeigt, dass diese auch durch die mimischen Signale beeinflusst werden, die Sie als Therapeut*in/Pädagog*in und Coach aussenden. Deshalb wird in diesem Ansatz auch die Achtsamkeit für die eigenen mimischen Signale trainiert. Das bedeutet für Sie, dass Sie nonverbale Signale lernen, die Sie als zusätzliches Instrument nutzen können.

Nächster Termin

Auf Anfrage bieten wir offene Seminare zu den Themen Mediation und Mimikresonanz in der Therapie an. Bitte senden sie uns eine E-Mail und wir werden Ihnen weitere Informationen zusenden.

Interesse an Mediation und Mimikresonanz

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